Tagesgeld Vergleichsrechner

Tagesgeld-Check: Was Sie Ihre Trägheit beim Bankwechsel jeden Monat kostet

Der „entgangene Gewinn" – die unsichtbare Gebühr auf Ihrem Girokonto

Ihr Geld liegt auf dem Tagesgeldkonto der Hausbank – und verliert jeden Tag an Wert. Nicht, weil der Markt fällt, sondern weil Ihre Bank Ihnen 0,5 % zahlt, während der Wettbewerb 3,0 bis 3,75 % bietet. Die Differenz ist kein theoretischer Wert – es ist Geld, das Ihnen gehört und das Sie jeden Monat nicht bekommen.

Bei 50.000 € Anlagesumme und einer Zinsdifferenz von 3 Prozentpunkten sind das über 1.500 € pro Jahr, die Sie verschenken. Geld, das die Inflation auf Ihrem Konto vernichtet, während es bei einer anderen Bank für Sie arbeiten könnte. Und das bei identischer Sicherheit – denn Tagesgeld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.

Unser Rechner macht den entgangenen Gewinn in Euro sichtbar – damit aus Trägheit eine bewusste Entscheidung wird.

Was Ihnen dieser Rechner zeigt:

  • Ihr Wechselvorteil in Euro: Sehen Sie auf den Cent genau, wie viel mehr Zinsen Sie bei einem besseren Anbieter erhalten – über den gewählten Zeitraum.
  • Zwei Zinserträge im Balkenvergleich: Ein Diagramm stellt den Ertrag Ihrer Hausbank dem Vergleichsangebot gegenüber – die Lücke dazwischen ist Ihr entgangener Gewinn.
  • Steuer-Option eingebaut: Per Checkbox können Sie die Abgeltungsteuer (26,375 %) berücksichtigen – damit Sie den Netto-Vorteil nach Steuern kennen.
  • Flexibler Zeitraum von 1 bis 24 Monaten: Testen Sie, wie sich der Vorteil über verschiedene Anlagezeiträume entwickelt – auch kleine Differenzen summieren sich.

 

Geben Sie Anlagesumme und beide Zinssätze ein. In Sekunden sehen Sie die Zahl, die Ihnen Ihre Hausbank lieber verschweigt.

Das sollten Sie wissen

  • Die Zinsdifferenz zwischen dem Angebot der Hausbank und dem besten verfügbaren Tagesgeldkonto beträgt häufig 1,5 bis 2,5 Prozentpunkte — bei 50.000 Euro Anlagesumme entspricht das einem entgangenen Zinsertrag von 750 bis 1.250 Euro pro Jahr.
  • Ein Tagesgeldwechsel dauert wenige Minuten, ist kostenlos und risikolos (Einlagensicherung bis 100.000 Euro), bietet aber eine der höchsten Renditen pro Zeitaufwand aller Finanzoptimierungen.
Tagesgeld-Vergleichsrechner | Gewonnen – nie zerronnen
TAGESGELD-VERGLEICH

Tagesgeld-Vergleichsrechner: Wie viel Zinsen lassen Sie liegen?

Berechnen Sie Ihren Wechselvorteil und sichern Sie Ihr Vermögen gegen die Inflation

Ihre Eingaben
Anlagebetrag ? Der Betrag, den Sie als Tagesgeld anlegen möchten. Beachten Sie die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 € pro Bank und Kunde. EUR
50.000 €
1.000 € 500.000 €
Einlagensicherung: Bis 100.000 € pro Bank und Kunde gesetzlich geschützt
Aktueller Zinssatz ? Der Zinssatz, den Ihre aktuelle Bank auf Ihr Tagesgeld zahlt. Viele Filialbanken bieten derzeit nur 0,00 – 1,00 % p.a. % p.a.
0,50 %
0,00 % 5,00 %
Zinssatz Ihrer aktuellen Bank
Neuer Zinssatz ? Der Zinssatz eines attraktiven Tagesgeld-Angebots. Top-Angebote liegen derzeit bei ca. 3,00 – 4,00 % p.a. Prüfen Sie, ob es sich um Neukundenkonditionen mit Befristung handelt. % p.a.
3,75 %
0,00 % 5,00 %
Zinssatz des neuen Angebots
Anlagedauer ? Die geplante Dauer Ihrer Tagesgeldanlage. Beachten Sie: Einige Banken bieten höhere Zinsen nur für einen begrenzten Aktionszeitraum (z. B. 6 Monate). Monate
12 Monate
1 Monat 24 Monate
Empfehlung: Planen Sie mindestens 6 Monate, um vom Zinsvorteil zu profitieren
Ihr Ergebnis
💶
IHR WECHSELVORTEIL
+1.219 €
mehr Zinsen durch den Wechsel zu einem besseren Angebot
Aktuelle Bank
184 €
bei 0,50 % p.a.
Neues Angebot
1.403 €
bei 3,75 % p.a.
Ihr Vorteil
+1.219 €
Mehrzinsen
💡 Ihr Optimierungspotenzial
Lassen Sie Ihr Geld nicht unverzinst liegen. Ein Wechsel sichert Ihr Vermögen.
Zinsdifferenz
+3,25 %
Punkte höherer Zinssatz
Mehrzinsen pro Monat
+102 €
durchschnittlich
Zinsertrag über 12 Monate
184 €
+1.219 €
Aktuelle Bank
Ihr Wechselvorteil
Zinsertrag im Monatsverlauf
Aktuelle Bank
Neues Angebot
Monatliche Übersicht
Ihre Berechnung im Überblick

Bei einem Anlagebetrag von 50.000 € und einer Laufzeit von 12 Monaten erhalten Sie bei Ihrer aktuellen Bank (0,50 % p.a.) einen Zinsertrag von 184 €.

Mit dem neuen Angebot (3,75 % p.a.) erzielen Sie im gleichen Zeitraum 1.403 € an Zinserträgen – jeweils nach Abzug der Abgeltungsteuer (26,375 %).

✓ Ihr Wechselvorteil: Durch den Wechsel zu einem besser verzinsten Tagesgeldkonto haben Sie über 12 Monate ganze 1.219 € mehr auf dem Konto – bei gleichem Risikoprofil und voller Flexibilität.

💡 Gut zu wissen: Tagesgeld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank und Kunde geschützt. Ihr Geld bleibt täglich verfügbar – es gibt keine Kündigungsfrist. Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihr Zinssatz noch wettbewerbsfähig ist, denn viele Banken senken die Konditionen nach einer Aktionsphase.

So funktioniert die Berechnung
Schritt 1: Zinsertrag berechnen

Der Zinsertrag wird nach der einfachen Zinsformel berechnet. Da Tagesgeld unterjährig verzinst wird, berücksichtigen wir die anteilige Laufzeit in Monaten.

Zinsertrag = Anlagebetrag × (Zinssatz ÷ 100) × (Monate ÷ 12)

Beispiel bei 50.000 € und 3,75 % für 12 Monate:
Zinsertrag = 50.000 € × 0,0375 × (12 ÷ 12) = 1.875,00 €
Schritt 2: Abgeltungsteuer abziehen (optional)

Kapitalerträge unterliegen in Deutschland der Abgeltungsteuer von 25 % zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag (= 26,375 % gesamt). Der Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person, 2.000 € für Ehepaare) bleibt in dieser Berechnung unberücksichtigt.

Steuerabzug = Zinsertrag × 26,375 %
Netto-Zinsertrag = Zinsertrag − Steuerabzug

Beispiel:
Steuerabzug = 1.875,00 € × 26,375 % = 494,53 €
Netto-Zinsertrag = 1.875,00 € − 494,53 € = 1.380,47 €
Schritt 3: Wechselvorteil ermitteln

Der Wechselvorteil ergibt sich aus der Differenz der beiden Zinserträge. Er zeigt Ihnen, wie viel Geld Sie durch den Wechsel zu einem besser verzinsten Angebot zusätzlich erhalten.

Wechselvorteil = Zinsertrag (neu) − Zinsertrag (aktuell)

Beispiel (nach Steuer):
Zinsertrag aktuell = 50.000 € × 0,005 × 1 × 0,73625 = 184,06 €
Zinsertrag neu = 50.000 € × 0,0375 × 1 × 0,73625 = 1.380,47 €

Wechselvorteil = 1.380,47 € − 184,06 € = 1.196,41 €
Schritt 4: Hochrechnung auf die Laufzeit

Die monatliche Betrachtung zeigt, wie sich Ihr Vorteil über die gewählte Laufzeit aufsummiert. Je länger die Anlagedauer und je höher die Zinsdifferenz, desto größer Ihr Wechselvorteil.

Monatlicher Vorteil = Wechselvorteil ÷ Monate

Beispiel:
Monatlicher Vorteil = 1.196,41 € ÷ 12 = 99,70 € pro Monat

→ Pro Monat erhalten Sie ca. 100 € mehr Zinsen auf Ihr Tagesgeld

Fazit: Warum jeder Tag auf einem unterverzinsten Konto bares Geld kostet

Die Ergebnisse des Tagesgeld-Vergleichsrechners machen einen Verlust sichtbar, den die meisten Sparer verdrängen: den entgangenen Gewinn durch Trägheit. Die Differenz zwischen dem Zinssatz Ihrer Hausbank und dem besten verfügbaren Angebot klingt mit 2 oder 3 Prozentpunkten abstrakt.

Doch auf 50.000 € Anlagekapital und 12 Monate gerechnet, beträgt der Wechselvorteil 1.000 bis 1.500 € – ein Betrag, für den die meisten Menschen mehrere Wochen arbeiten. Der Rechner übersetzt die prozentuale Differenz in absolute Euro und macht damit den Preis der Bequemlichkeit bezifferbar.

Das Spannungsfeld liegt in der Psychologie des Bankwechsels. Die meisten Sparer wissen, dass ihr Tagesgeldkonto schlecht verzinst wird. Trotzdem wechseln sie nicht, weil der Aufwand subjektiv höher eingeschätzt wird als der Ertrag.

Der Rechner korrigiert diese Fehleinschätzung durch eine einfache Gegenüberstellung:

Auf der einen Seite stehen 15 Minuten für die Kontoeröffnung, auf der anderen Seite stehen hunderte oder tausende Euro Zinsertrag. Diese Relation macht die Entscheidung rational eindeutig – und emotional schwer ignorierbar.

Für die Gesamtstrategie der Vermögenssicherung ist das Tagesgeld kein Renditeinstrument, sondern die Basis der Liquiditätsreserve. Die eiserne Reserve von drei bis sechs Monatsgehältern gehört auf ein Tagesgeldkonto – jederzeit verfügbar, durch die Einlagensicherung geschützt und ohne Kursrisiko. Doch auch innerhalb dieser Sicherheitsfunktion macht die Verzinsung einen Unterschied:

Wer 30.000 € Reserve zu 0,5 % statt zu 3,5 % anlegt, verliert 900 € pro Jahr an Zinsertrag. Über 5 Jahre summiert sich das auf 4.500 € – genug für eine solide Sondertilgung oder den Start eines ETF-Sparplans.

Der Rechner berücksichtigt optional die Abgeltungsteuer auf den Zinsertrag. Dieser Abzug reduziert den Wechselvorteil um rund ein Viertel, ändert aber nichts an der grundsätzlichen Aussage: Solange der Sparer-Pauschbetrag nicht ausgeschöpft ist, bleibt der Zinsertrag vollständig steuerfrei.

Bei 1.000 € Freibetrag für Singles und 2.000 € für Paare deckt der Pauschbetrag in vielen Fällen den gesamten Tagesgeldertrag ab. Der Rechner zeigt den Vorteil sowohl brutto als auch nach Steuern und lässt den Nutzer selbst entscheiden, welcher Wert für seine Situation relevant ist.

Die wichtigsten Erkenntnisse für Ihre Entscheidung

Kleine Zinsdifferenzen erzeugen bei hohen Beträgen erhebliche Erträge

Die Differenz zwischen 0,5 % und 3,5 % wirkt marginal. Auf 50.000 € ergibt sie jedoch 1.500 € pro Jahr – vor Steuern. Auf 100.000 € sind es 3.000 €. Dieser Betrag fällt ohne jedes Risiko und ohne jeden Aufwand an, sobald das Geld auf dem besser verzinsten Konto liegt. Der Rechner zeigt diesen linearen Zusammenhang und macht deutlich, dass der Wechselvorteil proportional zum Anlagebetrag wächst. Je mehr Kapital auf dem unterverzinsten Konto liegt, desto teurer wird die Trägheit.

Die Einlagensicherung schützt bis 100.000 € pro Bank und Kunde

Tagesgeld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 € pro Bank und Kunde geschützt. Dieser Schutz gilt unabhängig davon, ob Sie bei Ihrer Hausbank oder bei einem neuen Anbieter anlegen. Ein Wechsel zu einer besser verzinsten Bank erhöht damit Ihr Risiko nicht – er erhöht ausschließlich Ihren Ertrag. Bei Beträgen über 100.000 € empfiehlt sich die Verteilung auf mehrere Institute, um den vollen Schutz zu erhalten.

Aktionsangebote mit Befristung erfordern einen Folgezins-Check

Viele Banken locken mit hohen Aktionszinsen für die ersten 3 bis 6 Monate, die danach deutlich sinken. Der Rechner erlaubt die Eingabe unterschiedlicher Laufzeiten, um den Vorteil realistisch zu kalkulieren. Ein Aktionszins von 4 % für 6 Monate, der danach auf 1,5 % fällt, ergibt über 12 Monate einen Durchschnittszins von nur 2,75 %. Der Vergleich sollte daher immer den effektiven Jahreszins über die gesamte geplante Anlagedauer berücksichtigen, nicht nur die Aktionsphase.

Die Opportunitätskosten der Trägheit übersteigen fast immer den Aufwand eines Wechsels

Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos dauert in den meisten Fällen 10 bis 20 Minuten online. Die Identifikation erfolgt per Video-Ident oder PostIdent. Der gesamte Prozess ist in der Regel innerhalb einer Woche abgeschlossen. Dem steht ein Zinsvorteil gegenüber, der bei 50.000 € Kapital oft über 1.000 € pro Jahr beträgt. Der „Stundenlohn“ eines Bankwechsels liegt damit bei mehreren tausend Euro – eine Rendite, die kein Investment der Welt bieten kann.

Ihre nächsten Schritte zum intelligenten Vermögensaufbau

1. Die optimale Höhe der Tagesgeldreserve ermitteln

Bevor Sie den Wechsel vollziehen, sollten Sie wissen, wie viel Kapital tatsächlich auf dem Tagesgeldkonto liegen sollte. Zu wenig Reserve gefährdet Ihre Liquidität im Notfall, zu viel bindet Kapital, das renditeträchtiger investiert werden könnte. Die Faustformel „drei bis sechs Monatsgehälter“ ist ein Richtwert – der individuelle Bedarf hängt von Ihrer Einkommenssicherheit, Ihren Fixkosten und Ihrer Familiensituation ab.

Notgroschen-Rechner: Ermitteln Sie auf Basis Ihrer persönlichen Fixkosten und Ihrer Einkommenssituation die optimale Höhe Ihrer Liquiditätsreserve, damit Sie weder zu viel noch zu wenig auf dem Tagesgeldkonto parken.

2. Den steuerlichen Freibetrag optimal ausschöpfen

Zinserträge bis zum Sparer-Pauschbetrag (1.000 € für Singles, 2.000 € für Paare) bleiben steuerfrei. Prüfen Sie, ob Ihr Freistellungsauftrag korrekt verteilt ist und ob der Wechsel zu einem besser verzinsten Konto den Freibetrag bereits überschreitet. In vielen Fällen lässt sich der Pauschbetrag durch eine geschickte Verteilung zwischen Tagesgeld und ETF-Depot vollständig nutzen.

Steueroptimierung-Pauschbetrag: Berechnen Sie, wie Sie den Sparer-Pauschbetrag optimal auf Ihre verschiedenen Konten und Depots verteilen und die Steuerlast auf Ihre Kapitalerträge minimieren.

3. Überschüssiges Kapital in den ETF-Sparplan umlenken

Wenn Ihre Tagesgeldreserve die empfohlene Höhe übersteigt, sollte der Überschuss nicht auf dem Konto liegen bleiben – auch nicht bei guten Zinsen. Langfristig liefert ein breit gestreuter ETF deutlich höhere Renditen als jedes Tagesgeld. Der ETF-Sparplan-Rechner zeigt, wie sich der Überschuss über Ihren Anlagehorizont in realer Kaufkraft entwickelt.

ETF-Sparplan-Rechner: Simulieren Sie, wie sich das über die Notreserve hinausgehende Kapital in einem ETF-Sparplan über 10, 20 oder 30 Jahre entwickelt, und vergleichen Sie die reale Kaufkraft mit dem Tagesgeld-Ertrag.

4. Den realen Kaufkraftverlust auf dem Konto beziffern

Auch ein gut verzinstes Tagesgeldkonto schützt nicht vollständig vor der Inflation. Bei 3,5 % Zins und 2,5 % Inflation beträgt die Realverzinsung nur 1 %. Bei 0,5 % Zins und 2,5 % Inflation verliert Ihr Geld jedes Jahr 2 % an Kaufkraft. Der Kaufkraft-Rechner zeigt, wie viel Ihr Guthaben in 5 oder 10 Jahren real noch wert ist – und motiviert, nicht mehr Kapital als nötig auf dem Tagesgeld zu halten.

Kaufkraft-Rechner: Berechnen Sie den realen Wertverlust Ihrer Ersparnisse über die Zeit und stellen Sie den Tagesgeld-Ertrag der Inflationsentwertung gegenüber, um ein realistisches Bild Ihrer Vermögensentwicklung zu erhalten.

5. Die Versorgungslücke als Gesamtperspektive heranziehen

Ob Ihr Geld auf dem Tagesgeld liegt oder in den ETF fließt – am Ende steht die Frage, ob Ihr Vermögen im Alter ausreicht. Die Kenntnis Ihrer persönlichen Versorgungslücke hilft, Prioritäten zu setzen: Wie viel Reserve brauchen Sie auf dem Tagesgeld, wie viel sollte in den Vermögensaufbau fließen, und wie groß ist die Lücke, die noch geschlossen werden muss?

Rentenlücken-Detektor: Ermitteln Sie, wie viel Geld Ihnen im Alter tatsächlich fehlt, und nutzen Sie diesen Wert als Maßstab für die Aufteilung zwischen Liquiditätsreserve und langfristigem Vermögensaufbau.

FAQ – Häufige Fragen zum Tagesgeld-Vergleichsrechner

Geld auf einem schlecht verzinsten Konto liegen zu lassen, ist eine der teuersten Formen der Bequemlichkeit. Da die Inflation die Kaufkraft Ihres Ersparten mindert, ist jeder Prozentpunkt Zins ein wichtiger Schutzschild für Ihr Vermögen. In diesem Abschnitt erklären wir, wie Sie mit unserem Rechner den „entgangenen Gewinn“ sichtbar machen und warum ein Wechsel oft in wenigen Minuten hunderte Euro einbringt.

Das Tool stellt Ihr aktuelles Konto einem besser verzinsten Angebot gegenüber. Er berechnet den Wechselvorteil – also den zusätzlichen Zinsertrag in Euro, den Sie durch einen Kontowechsel erzielen. Er berücksichtigt auf Wunsch die Abgeltungsteuer, damit Sie den echten Netto-Vorteil sehen.

Viele klassische Filialbanken passen ihre Zinssätze für Bestandskunden nur sehr zögerlich nach oben an. Während Neukundenangebote oft bei 3,5 % oder höher liegen, dümpeln Altverträge häufig noch bei 0,5 % oder weniger vor sich hin. Unser Rechner macht diese Zinsdifferenz als „Verschenktes Geld“ in Immo-Grün (#1E8E5A) sichtbar.

Dies ist die Belohnung für Ihre Aktivität. Wenn Sie 50.000 € umschichten und der Zinsunterschied 3 % beträgt, gewinnen Sie pro Jahr 1.500 € vor Steuern. In der Grafik wird dies durch einen goldenen Balken hervorgehoben, der zeigt, wie viel schneller Ihr Vermögen auf dem neuen Konto wächst.

Innerhalb der EU sind Einlagen durch die gesetzliche Einlandsicherung bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Der Wechsel zu einer Bank mit besserem Zins ist also bei Einhaltung dieser Grenzen mit keinem höheren Risiko verbunden.

Dank digitaler Identitätsfeststellung (Video-Ident) dauert die Eröffnung eines neuen Kontos meist weniger als 15 Minuten. Der Rechner zeigt Ihnen den „Stundenlohn“ für diese 15 Minuten: Wenn der Wechselvorteil 400 € beträgt, haben Sie rechnerisch einen Stundenlohn von 1.600 € erzielt.

Kapitalerträge über dem Sparer-Pauschbetrag (1.000 € für Singles / 2.000 € für Verheiratete) werden mit ca. 26,375 % versteuert. Der Rechner erlaubt es Ihnen, diese Steuer per Checkbox abzuziehen, um das realistische Ergebnis zu sehen, das am Ende auf Ihrem Konto landet.

Ihren aktuellen Anlagebetrag. Den Zinssatz Ihres derzeitigen Kontos (zu finden im Online-Banking oder Kontoauszug). Den Zinssatz eines Vergleichsangebots. { „@context“: „https://schema.org“, „@type“: „FAQPage“, „mainEntity“: [ { „@type“: „Question“, „name“: „Was ist der Wechselvorteil beim Tagesgeld?“, „acceptedAnswer“: { „@type“: „Answer“, „text“: „Der Wechselvorteil ist die Differenz der Zinserträge zwischen Ihrem aktuellen Konto und einem besser verzinsten Angebot über einen bestimmten Zeitraum.“ } }, { „@type“: „Question“, „name“: „Wie oft sollte ich die Zinsen vergleichen?“, „acceptedAnswer“: { „@type“: „Answer“, „text“: „Da Tagesgeldzinsen variabel sind, empfiehlt sich ein Check alle 3 bis 6 Monate oder immer dann, wenn die EZB die Leitzinsen anpasst.“ } }, { „@type“: „Question“, „name“: „Berücksichtigt der Rechner den Zinseszinseffekt?“, „acceptedAnswer“: { „@type“: „Answer“, „text“: „Ja, bei einer Anlagedauer von über einem Jahr berechnet das Tool die Zinsen auf die bereits gutgeschriebenen Zinsen mit ein, was den Vorteil des Kontowechsels weiter erhöht.“ } }, { „@type“: „Question“, „name“: „Muss ich Zinsen auf dem Tagesgeldkonto versteuern?“, „acceptedAnswer“: { „@type“: „Answer“, „text“: „Ja, Zinserträge unterliegen der Abgeltungsteuer. Der Rechner bietet eine Funktion, um diesen Abzug automatisch zu simulieren, damit Sie den Netto-Ertrag vergleichen können.“ } }, { „@type“: „Question“, „name“: „Was zeigt die Tabelle im Rechner an?“, „acceptedAnswer“: { „@type“: „Answer“, „text“: „Die Tabelle schlüsselt Monat für Monat auf, wie sich Ihr Guthaben in beiden Szenarien entwickelt und wie die Schere zwischen ‚altem‘ und ’neuem‘ Konto immer weiter auseinandergeht.“ } } ] }

Rechtlicher Hinweis

Dies ist keine individuelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten, Kapitalanlagen oder Immobilien dar.

Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Konditionen, Zinssätze und regulatorische Rahmenbedingungen können sich jederzeit ändern.

Jede Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Konsultieren Sie bei individuellen Fragen einen qualifizierten Finanzberater, Steuerberater oder Rechtsanwalt.

Über den Autor

Dr. Josef Reindl

Dr. Josef Reindl

Aufgrund seiner früheren Tätigkeit bei der LBS Bayern, in der Immobilienwirtschaft und namhaften Hausbau-Unternehmen ist Dr. Reindl mit verschiedensten Aspekten aus dem Bereich Immobilien, Finanzierung und Vermögensaufbau gut vertraut.