Factoring Auszahlung berechnen

25.000 € Rechnung verkauft – doch wie viel davon landet heute auf Ihrem Konto?

Was Ihnen der Factoring-Netto-Check konkret zeigt

Sie verkaufen eine Forderung über 25.000 € an ein Factoring-Unternehmen. Die Zusage kommt schnell. Doch wie viel Geld fließt tatsächlich auf Ihr Konto – und wann?

Was viele Unternehmer beim Factoring überrascht: Die Auszahlung erfolgt in zwei Phasen. Sofort erhalten Sie den Großteil der Rechnungssumme – abzüglich der Factoring-Gebühr und eines Sicherheitseinbehalts, den der Factor als Puffer bis zur Kundenzahlung zurückhält. Erst wenn Ihr Kunde bezahlt hat, wird der Einbehalt freigegeben – abzüglich der Zinskosten für die Vorfinanzierungsdauer. Zwischen Sofortauszahlung und Netto-Erlös liegt also eine Differenz, die Sie kennen sollten, bevor Sie den Vertrag unterschreiben.

Die Kostenpositionen im Detail: Die Factoring-Gebühr (typisch 1,5 bis 3 % der Rechnungssumme) deckt Verwaltung, Bonitätsprüfung und Ausfallschutz. Die Vorfinanzierungszinsen (typisch 4 bis 8 % p.a.) fallen auf den sofort ausgezahlten Betrag an, taggenau berechnet bis zur Kundenzahlung. Der Sicherheitseinbehalt (typisch 10 bis 20 %) ist kein Kostenpunkt – er kommt zurück, aber erst später.

Das Ergebnis: Von 25.000 € Rechnungssumme landen heute rund 22.000 € auf Ihrem Konto. Der Rest folgt in 45 Tagen.

Was Sie mit diesem Rechner in 60 Sekunden herausfinden:

  • Ihre Sofortauszahlung auf den Euro genau – wie viel heute auf Ihrem Konto eingeht, nach Abzug von Gebühr und Sicherheitseinbehalt, als zentrale Planungsgröße für Ihre Liquidität.
  • Die Restzahlung nach Kundenzahlung – wie viel Sie erhalten, wenn Ihr Kunde die Rechnung beglichen hat, abzüglich der bis dahin aufgelaufenen Vorfinanzierungszinsen.
  • Den Cashflow in zwei Phasen – Sofortauszahlung und Restzahlung visuell getrennt dargestellt, damit Sie genau wissen, wann welcher Betrag verfügbar ist.
  • Die Aufteilung Ihrer Rechnungssumme als Fortschrittsbalken – welcher Anteil sofort fließt, welcher Anteil als Einbehalt zurückgehalten wird und welcher Anteil als Kosten abgeht.
  • Den effektiven Kostensatz – was Factoring Sie in Prozent der Rechnungssumme tatsächlich kostet, als direkte Vergleichsgröße zu Ihrem Kontokorrent- oder Dispo-Zins.

Factoring-Angebote vergleichen geht nur, wenn Sie wissen, was netto auf dem Konto ankommt. Geben Sie Ihre Rechnungsdaten und Konditionen ein – und sehen Sie den exakten Cashflow in zwei Phasen.

LIQUIDITÄTSRECHNER

Factoring-Netto-Check

Was kommt konkret auf Ihr Konto? Berechnen Sie Ihre Liquiditäts-Spritze.

Ihre Rechnungsdaten
Rechnungssumme(brutto) Euro
25.000 €
1.000 € 500.000 €
Erwarteter Zahlungseingang(Tage bis Kundenzahlung) Tage
45 Tage
14 Tage 120 Tage
Factoring-Konditionen
Factoring-Gebühr % der Rechnungssumme
2,0 %
0,5 % 5,0 %
Zinssatz für Vorfinanzierung % p.a.
8,0 %
3,0 % 15,0 %
Sicherheitseinbehalt(Puffer bis Kundenzahlung) %
10 %
5 % 20 %
Ihr Cash-Flow in zwei Phasen

Sofortauszahlung (heute)

22.000 €
Auf Ihr Konto nach Rechnungsankauf
88 % der Rechnungssumme
(abzgl. Einbehalt & Gebühr)
📅

Restzahlung (nach Kundenzahlung)

2.254 €
Nach ca. 45 Tagen
Einbehalt zurück abzgl. Zinsen
(246 € Zinskosten)
Aufteilung Ihrer Rechnungssumme
88 %
9 %
3 %
Sofortauszahlung
Restzahlung (später)
Gesamtkosten
Netto-Erlös (gesamt)
24.254 €
Gesamtkosten Factoring
746 €
Effektiver Kostensatz
2,98 %
Factoring-Gebühr
500 €
Zinskosten (Vorfinanzierung)
246 €
Sicherheitseinbehalt
2.500 €
Restzahlung (netto)
2.254 €
Ihre Berechnung im Überblick
So funktioniert die Berechnung

Der Factoring-Netto-Check simuliert den Geldfluss vom Rechnungsverkauf bis zur finalen Abrechnung. Die Auszahlung erfolgt in zwei Phasen: sofortige Liquidität heute und Restzahlung nach Kundenzahlung.

1 Sicherheitseinbehalt
S = Rechnungssumme × Einbehaltssatz

Der Factor behält einen Teil (meist 10–20 %) als Puffer zurück, bis Ihr Kunde bezahlt hat. Dieser Betrag wird später (abzgl. Zinsen) an Sie ausgezahlt.

2 Factoring-Gebühr
G = Rechnungssumme × Gebühr %

Die feste Dienstleistungsgebühr des Factors für Ankauf, Debitorenmanagement und ggf. Ausfallschutz.

3 Zinskosten (anteilig)
Z = Rechnungssumme × Zinssatz × Tage 365

Die Vorfinanzierungskosten, berechnet für die geschätzte Dauer bis zum Zahlungseingang Ihres Kunden.

4 Sofortauszahlung
Sofort = (Rechnungssumme − S) − G

Der Betrag, der unmittelbar nach Rechnungsankauf auf Ihr Konto fließt – Ihre sofortige Liquiditätsspritze.

5 Finale Restzahlung
Rest = SZ

Nach Zahlungseingang Ihres Kunden erhalten Sie den Einbehalt zurück – abzüglich der angefallenen Zinskosten.

Fazit: Factoring-Konditionen in Prozent zu kennen reicht nicht – Sie müssen wissen, was auf dem Konto ankommt

Wer sich mit Factoring beschäftigt, begegnet Prozentzahlen: 2 % Gebühr, 4,5 % Zins, 10 % Sicherheitseinbehalt. Diese Werte stehen in jedem Angebot und in jeder Broschüre. Was sie nicht beantworten, ist die eine Frage, die für Ihre Liquiditätsplanung zählt:

Wenn ich morgen eine Rechnung über 15.000 Euro an den Factor verkaufe, wie viel Euro landen dann tatsächlich auf meinem Konto – und wann? Der Factoring-Netto-Check übersetzt die abstrakten Prozentsätze in konkrete Euro-Beträge und macht den Geldfluss in zwei Phasen sichtbar.

Die Berechnung folgt der realen Auszahlungsmechanik des Factorings:

Phase 1 ist die Sofortauszahlung: Vom Rechnungsbetrag wird zunächst der Sicherheitseinbehalt abgezogen – typischerweise 10 bis 20 % – und dann die Factoring-Gebühr. Bei einer Rechnung von 15.000 Euro, einem Einbehalt von 10 % und einer Gebühr von 2 % erhalten Sie sofort 13.200 Euro. Nicht 15.000 Euro, nicht 14.700 Euro, sondern 13.200 Euro.

Phase 2 folgt nach dem Zahlungseingang des Kunden: Der Sicherheitseinbehalt von 1.500 Euro wird zurückgezahlt, abzüglich der anteiligen Zinsen für die Vorfinanzierungsdauer. Bei einem Zinssatz von 5 % und 45 Tagen bis zur Kundenzahlung sind das rund 92 Euro. Die finale Restzahlung beträgt damit 1.408 Euro. Insgesamt erhalten Sie 14.608 Euro – die Differenz von 392 Euro ist der tatsächliche Preis des Factorings.

Dieses zweistufige Modell hat für die Liquiditätsplanung eine entscheidende Konsequenz: Die Sofortauszahlung ist nicht gleich der Gesamtauszahlung. Wer mit 15.000 Euro plant, aber nur 13.200 Euro sofort erhält, hat eine Planungslücke von 1.800 Euro.

Wer mit 14.700 Euro plant (Rechnung minus Gebühr), vergisst den Sicherheitseinbehalt. Und wer die Zinsen ignoriert, überschätzt die Restzahlung. Der Rechner verhindert alle drei Fehler, indem er beide Phasen separat ausweist und die tatsächlichen Kosten transparent macht.

Für die Praxis bedeutet das: Bevor Sie einen Factoring-Vertrag abschließen oder eine Rechnung zum Verkauf einreichen, sollten Sie den Netto-Check durchführen. Er zeigt Ihnen nicht, ob Factoring grundsätzlich sinnvoll ist – das hängt von Ihrer Gesamtsituation ab. Er zeigt Ihnen, wie viel Geld Sie heute tatsächlich in der Hand haben. Und diese Zahl ist die Grundlage für jede seriöse Liquiditätsplanung.

Die wichtigsten Erkenntnisse für Ihre Entscheidung

Der Sicherheitseinbehalt ist kein Kostenfaktor, aber ein Liquiditätsfaktor

Der Sicherheitseinbehalt von 10 bis 20 % ist kein Geld, das Sie verlieren – er wird nach Zahlungseingang des Kunden zurückgezahlt. Aber er ist Geld, das Sie heute nicht haben. Bei einer Rechnung von 20.000 Euro und einem Einbehalt von 15 % fehlen Ihnen 3.000 Euro in der Sofortauszahlung, die erst Wochen oder Monate später zurückfließen.

Für die kurzfristige Liquiditätsplanung – Gehälter, Steuervorauszahlungen, Lieferantenrechnungen – zählt nur die Sofortauszahlung. Wer mit dem vollen Rechnungsbetrag kalkuliert, plant an der Realität vorbei.

Die Factoring-Gebühr mindert die Sofortauszahlung, die Zinsen mindern die Restzahlung

Der Rechner macht eine Unterscheidung sichtbar, die in Factoring-Angeboten oft verwischt wird: Die Gebühr wird sofort abgezogen und reduziert den Betrag, der heute auf Ihrem Konto landet. Die Zinsen dagegen werden erst bei der Restzahlung verrechnet – sie betreffen das Geld, das Sie später erhalten.

Diese zeitliche Trennung ist für die Planung relevant: Wenn Sie die Sofortauszahlung für eine fällige Steuerzahlung brauchen, zählt nur der Betrag nach Abzug von Einbehalt und Gebühr. Die Zinsen belasten einen Geldfluss, der erst Wochen später kommt.

Längere Zahlungsziele erhöhen die Zinskosten überproportional

Die anteiligen Zinsen berechnen sich taggenau: Je länger der Kunde braucht, bis er zahlt, desto mehr Zinsen fallen auf den Vorfinanzierungsbetrag an. Bei einer Rechnung von 15.000 Euro und einem Zinssatz von 5 % kosten 30 Tage Zahlungsverzug rund 62 Euro, 60 Tage dagegen bereits 123 Euro und 90 Tage 185 Euro.

Die Differenz zwischen einem schnell zahlenden und einem langsam zahlenden Kunden kann bei mehreren Rechnungen pro Monat leicht einen dreistelligen Betrag ausmachen. Der Rechner macht diese Abhängigkeit sichtbar und zeigt, dass die Bonität und Zahlungsmoral Ihrer Kunden direkt Ihre Factoring-Kosten beeinflussen.

Die Gesamtkosten des Factorings sind niedriger, als die meisten Unternehmer glauben

Wenn Sie Gebühr und Zinsen zusammenrechnen, liegen die tatsächlichen Factoring-Kosten bei typischen Konditionen zwischen 2,5 und 4 % des Rechnungsbetrags. Bei einer Rechnung von 15.000 Euro sind das 375 bis 600 Euro. Das klingt nach viel – doch verglichen mit einem Dispositionskredit zu 12 %, der denselben Betrag über 45 Tage finanziert (rund 222 Euro), relativiert sich der Unterschied.

Und im Gegensatz zum Dispo erhalten Sie beim Factoring zusätzlich Ausfallschutz und Entlastung im Mahnwesen. Die Frage ist nicht, ob Factoring etwas kostet, sondern ob der Preis im Verhältnis zum Nutzen steht.

Ihre nächsten Schritte zum intelligenten Vermögensaufbau

Schritt 1: Vergleichen Sie die Factoring-Kosten direkt mit Ihrem Dispo-Zinssatz

Der Netto-Check zeigt, was nach allen Abzügen übrig bleibt. Doch um zu beurteilen, ob dieser Preis angemessen ist, brauchen Sie einen Vergleichswert. Ihr Dispositionskredit oder Kontokorrentkredit ist die naheliegendste Alternative: Er finanziert dieselbe Lücke, aber zu anderen Konditionen und ohne Ausfallschutz. Ein direkter Kostenvergleich zeigt, welche Finanzierungsform bei Ihrem Rechnungsvolumen und Ihren Konditionen die günstigere ist.

Factoring-Kosten-Check: Stellen Sie die Gesamtkosten des Factorings – Gebühr plus Zinsen – den Kosten einer Dispo-Finanzierung direkt gegenüber und ermitteln Sie, welche Finanzierungsform bei Ihrem Volumen und Ihren Konditionen den niedrigeren Preis hat.

Schritt 2: Prüfen Sie, ob die Sofortauszahlung für Skonto-Ziehung reicht

Die Sofortauszahlung aus dem Factoring kann direkt für die vorzeitige Bezahlung von Lieferantenrechnungen eingesetzt werden – und damit eine Skonto-Rendite erzielen, die die Factoring-Kosten übersteigt. Bei 3 % Skonto auf ein Einkaufsvolumen, das durch die Sofortauszahlung finanziert wird, kann sich das Factoring trotz Gebühr und Zinsen rechnen. Entscheidend ist, ob der Skonto-Gewinn die Factoring-Kosten pro Rechnung übersteigt.

Skonto-Rendite-Rechner: Berechnen Sie die effektive Jahresrendite, die Ihnen ein Skonto-Abzug bringt, und stellen Sie diese den tatsächlichen Factoring-Kosten aus dem Netto-Check gegenüber, um zu ermitteln, ob die Sofortauszahlung als Skonto-Enabler wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden kann.

Schritt 3: Stellen Sie die Sofortauszahlung in den Kontext Ihres Quartalsverlaufs

Der Netto-Check zeigt den Betrag, der heute verfügbar ist. Doch der tatsächliche Wert dieser Liquidität hängt davon ab, wann Sie sie brauchen. In einer Woche mit ausreichendem Kontostand bringt die Sofortauszahlung wenig Mehrwert. In einer Woche mit fälliger Steuervorauszahlung oder einem saisonalen Umsatzeinbruch kann sie den Unterschied zwischen Handlungsfähigkeit und Kreditlinieninanspruchnahme ausmachen.

13-Wochen-Cashflow-Radar: Simulieren Sie Ihren gesamten Liquiditätsverlauf über ein Quartal, indem Sie Bankbestand, Kreditlinie, Fixkosten, Zahlungsverzug und Sonderausgaben zusammenführen – und erkennen Sie, in welchen Wochen die Factoring-Sofortauszahlung den kritischen Unterschied macht.

Schritt 4: Prüfen Sie, ob kürzere Forderungslaufzeiten den Factoring-Bedarf reduzieren

Die Zinsen im Netto-Check steigen mit der Zahlungsdauer des Kunden. Wenn Sie Ihre durchschnittliche Forderungslaufzeit (DSO) durch besseres Mahnwesen, Skonto-Anreize oder automatisierte Rechnungsstellung um zehn oder fünfzehn Tage verkürzen, sinken nicht nur die Factoring-Zinskosten – möglicherweise reduziert sich auch der Bedarf an Factoring insgesamt. Jeder Tag schnellerer Zahlungseingang hat einen konkreten Euro-Wert, den der DSO-Optimierer beziffert.

DSO-Optimierer – Zinsvorteils-Rechner: Berechnen Sie, wie viel Kapital in Ihren offenen Forderungen gebunden ist und welche Liquiditäts-Spritze eine Verkürzung der Forderungslaufzeit in Euro bedeutet, um zu prüfen, ob internes Forderungsmanagement den Factoring-Bedarf und die Factoring-Kosten senken kann.

Schritt 5: Sichern Sie die freigesetzte Liquidität durch gezielte Steuer-Rücklagen ab

Die Factoring-Sofortauszahlung erhöht Ihre liquiden Mittel – doch ohne gezielte Rücklagenbildung fließt das Geld erfahrungsgemäß schnell in den operativen Alltag zurück. Steuernachzahlungen sind einer der häufigsten Gründe, warum KMU trotz Factoring-Nutzung in Liquiditätsschwierigkeiten geraten. Ein strukturierter Steuer-Rücklagenplan stellt sicher, dass Sie einen Teil der Sofortauszahlung für Steuervorauszahlungen und Nachzahlungen reservieren, bevor er im Tagesgeschäft aufgesogen wird.

Steuer-Rücklagen-Rechner: Ermitteln Sie auf Basis Ihrer aktuellen Geschäftszahlen, welchen monatlichen Betrag Sie für Umsatzsteuer, Einkommensteuer und Gewerbesteuer zurücklegen sollten, um Steuerzahlungen jederzeit aus der laufenden Liquidität bedienen zu können.

FAQ – Häufige Fragen zum Factoring-Netto-Check

Die Entscheidung für Factoring hängt oft von einer zentralen Frage ab: „Was kommt am Ende wirklich auf meinem Konto an?“ Unser Factoring-Netto-Check bricht die prozentualen Gebühren und Zinsen auf konkrete Euro-Beträge herunter und macht den Prozess der Auszahlung transparent. Hier beantworten wir die brennendsten Fragen unserer Leser zur Funktionsweise des Netto-Checks und wie Sie Ihre Liquiditätsspritze präzise planen können.

Der Rechner übersetzt die oft abstrakten Konditionen eines Factoring-Vertrages in reale Zahlungsströme. Er zeigt Ihnen auf einen Blick, welcher Betrag Ihnen sofort nach Rechnungsankauf zur Verfügung steht und welche Restzahlung Sie nach dem Begleichen der Rechnung durch Ihren Kunden erwarten können.

Factoring-Unternehmen zahlen in der Regel nicht die volle Summe sofort aus, sondern behalten einen Sicherheitseinbehalt (meist 10–20 %) ein.

Dies ist der Cash-Betrag (ca. 80–90 % der Bruttosumme), der unmittelbar nach der Einreichung der Rechnung auf Ihr Konto fließt.

Nachdem Ihr Kunde die Rechnung beim Factor beglichen hat, erhalten Sie den Sicherheitseinbehalt abzüglich der angefallenen Zinsen und Gebühren ausgezahlt.

Der Rechner berücksichtigt zwei Hauptkostenblöcke:

Ein prozentualer Abschlag auf die Brutto-Rechnungssumme für die Risikoübernahme und den Service.

Dieser wird taggenau für den Zeitraum zwischen Ihrer Auszahlung und dem tatsächlichen Zahlungseingang des Kunden berechnet.

Da die Zinsen für die Vorfinanzierung pro Tag berechnet werden, sinkt Ihr Netto-Erlös, je länger Ihr Kunde für die Zahlung benötigt. Das Tool simuliert diesen Effekt, damit Sie eine realistische Einschätzung Ihrer endgültigen Kosten erhalten.

Dieser Wert setzt die Gesamtkosten (Gebühr + Zins) ins Verhältnis zur Rechnungssumme. Er bietet Ihnen eine objektive Vergleichsbasis, um die Kosten des Factorings mit anderen Finanzierungsformen wie einem Kontokorrentkredit zu vergleichen.

Absolut. Der Netto-Check liefert die sofortige Antwort auf die Frage, welchen Cash-Erlös Sie heute generieren können, um dringende Verpflichtungen wie Löhne, Sozialabgaben oder Steuern zu decken. Er macht Schluss mit dem Schätzen von Gebühren und schafft Planungssicherheit.

Sie benötigen lediglich die Daten aus Ihrem Factoring-Angebot oder -Vertrag: die Brutto-Rechnungssumme, die Factoring-Gebühr in Prozent, den Zinssatz p.a. sowie den vereinbarten Sicherheitseinbehalt.

Rechtlicher Hinweis

Dies ist keine individuelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten, Kapitalanlagen oder Immobilien dar.

Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Konditionen, Zinssätze und regulatorische Rahmenbedingungen können sich jederzeit ändern.

Jede Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Konsultieren Sie bei individuellen Fragen einen qualifizierten Finanzberater, Steuerberater oder Rechtsanwalt.

Über den Autor

Dr. Josef Reindl

Dr. Josef Reindl

Aufgrund seiner früheren Tätigkeit bei der LBS Bayern, in der Immobilienwirtschaft und namhaften Hausbau-Unternehmen ist Dr. Reindl mit verschiedensten Aspekten aus dem Bereich Immobilien, Finanzierung und Vermögensaufbau gut vertraut.